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Teambuilding oder Drahtseilakt im Kletterwald Münchenbernsdorf (Landkreis Greiz)

Am 3. Oktober 2015 ging es im Kletterwald "Koala" Münchenbernsdorf für 20 Kinder und Jugendliche des Jugendrotkreuzes im DRK-Kreisverband Landkreis Greiz ab in wackelige Höhen. Gemeinsam wollten wir als Gruppe mehr zusammenwachsen und haben uns der Herausforderung gestellt. Nach einer kurzen Einweisung zur Klettertechnik - Sicherheit war oberstes Gebot - konnten wir uns alle am Einstiegsparcours ausprobieren. Sich gegenseitig anfeuern und ermutigen das dünne Drahtseil zu betreten und die Übungen zu absolvieren - der Spaßfaktor stieg stetig.
...aber das war nur die Aufwärmrunde...
Also - alle ab in den Teambuilding-Bereich, wo sich unser Trainer André schon eine nette Aufgabe für uns überlegt hatte: Gegeben war ein niedrig gespanntes Drahtseil zwischen den Bäumen. Wir sollten nun eine Möglichkeit finden diese zu überwinden, ohne dass jemand aus der Gruppe runterfällt. Erschwerend kam dazu, dass wir durch unsere Sicherungsseile alle zusammenhingen. Es gab nur das Seil - Hilfsmaterialien durften wir uns im Wald suchen.
...ganz schön knifflig...

Viele Diskussionen und etwa 10 Versuche später - mit ganz viel zugedrückten Augen unseres Trainers - war es endlich geschafft. Ein tolles Gefühl. Im Anschluss war eine Stärkung mehr als nötig, bei Pommes Frites und Wienern wurde unter großem Geplapper das Geschaffte ausgewertet. Wir danken dem Team des Kletterwald "Koala" in Münchenbernsdorf für die gute und angenehme Betreuung sowie der Sportkoordinatorin Katja Hahn für ihre Unterstützung. Es war ein langer, aber schöner Tag, den wir bei tollem Wetter genossen haben.

 

 

(Text: Franziska Sell Stellvertretende JRK-Kreisleiterin im DRK-Kreisverband Landkreis Greiz e. V.)

 

 


Schulanfänger der Leubazwerge im Heuhotel

(Foto:DRK KITA Leubazwerge)

Am späten Nachmittag des 13.06. machten wir uns mit unseren Eltern und Erzieherinnen auf zur gemeinsamen Abschlussfahrt. Mit Schlafsäcken, allem was zum Grillen braucht und reichlich Aufregung im Gepäck ging es los. Ziel war das Rittergut in Endschütz. Dort angekommen verschafften wir uns erst mal einen Einblick in die denkmalgeschützten Gemäuer. Viele uralte Gegenstände, die wir so noch nie gesehen haben, konnten wir bestaunen. Anschließend richteten wir uns im Heuhotel ein. Wir konnten immer noch nicht so richtig glauben, dass wir nicht in einem Bett, sondern im Heu schlafen würden. Dann sahen wir unsere Schlafnischen, die wirklich mit Heu gefüllt waren. Bevor es zum Schlafen ging, sollten wir noch einen erlebnisreichen Abend verbringen. Unsere Papis kümmerten sich um das Grillfeuer, die Mamis deckten liebevoll den Tisch mit selbstgemachten Salaten und allem was man zum Grillen braucht, während wir die hauseigene Parkanlage, samt Spielplatz unsicher machten. Mit großem Appetit verspeisten wir Roster, Gehacktes und Fleisch und tranken kräftig von unserer Bowle. Am späteren Abend nutzten wir das Feuer noch zum Backen von Stockbrot. Das hat uns riesigen Spaß gemacht.

Irgendwann waren wir dann doch geschafft, so dass es auf ins Heu ging. Wir krabbelten in unsere Schlafsäcke und konnten doch noch nicht gleich schlafen. Es pieckste ein bißchen hier und da und wurde zu einer unvergesslichen Nacht. Am nächsten Morgen versorgte uns ein Papi mit frischen Brötchen und wir genossen ein schönes Frühstück im Gutshof. Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bei der "Gutsfrau " Susanne Schmidt vom Rittergut Endschütz bedanken, es war ein ganz tolles Wochenende.

Am 04.07. war dann unser großer Tag im Kindergarten. ZUCKERTÜTENFEST Wir sahen am Freitagmorgen sehr erleichtert, dass unsere Zuckertüten am Zuckertütenbaum noch einmal mächtig gewachsen waren. Umso aufgeregter waren wir natürlich... lange haben wir dem Moment entgegengefiebert, die Zuckertüten endlich ernten zu können. Am Vormittag versammelten sich alle Kinder und Erzieherinnen im Garten der Kita "Leubazwerge" um unseren Zuckertütenbaum. Wir sangen unsere Lieder zum Schulanfang und trugen Gedichte vor, natürlich nicht, ohne immer wieder ein Auge auf die Zuckertüten zu werfen. Auch die anderen Kindergartenkinder gestalteten für uns ein kleines Programm. Anschließend bekamen wir unsere Zuckertüten überreicht und waren mächtig stolz. Am Nachmittag kamen noch einmal unsere Eltern und Erzieherinnen in die Kita, es gab leckeren Zuckertüten- und Stachelbeerkuchen. Wir saßen in gemütlicher Runde zusammen, spielten Fußball und sprangen auf dem Trampolin. Zur Stärkung gab es im Anschluss noch einen großen Topf Soljanka, die ein lieber Papa für uns kochte,  mit frischem Brot. Auch ein Feuerkorb wurde aufgebaut um noch einmal Stockbrote zu backen. Wir freuen uns ganz sehr auf die Schule, wir gehen aber auch ein bißchen traurig aus dem Kindergarten. Und so sagen wir allen unseren Freunden " Tschüß " und bedanken uns bei unseren Erzieherinnen für die schöne Zeit.

Moritz, Gina, Leon, Michel und Ramon, die 5 Schulanfänger der Leubazwerge

 

(Text: Barth / Kölling (KITA Laubazwerge))

 

 


Leubazwerge auf Schatzsuche

(Foto:DRK KITA Leubazwerge)

Am 05.06.2014 gingen die " Leubazwerge" auf große Schatzsuche. Unsere Praktikantin Dunja bereitete für alle Kinder als Kindertagsüberraschung, im Rahmen ihrer Ausbildung, diese Schatzsuche vor. Als sich alle Kinder zum Morgenkreis versammelt hatten, begann ein Vormittag der Überraschung. Wir fanden eine Flaschenpost mit geheimnisvollem Inhalt, den wir schnell als Schatzkarte erkannten. Auf dieser Karte konnten wir sehen, dass uns einige knifflige Aufgaben erwarten.

Und los ging es.

Die erste Aufgabe bestand darin, dass sich ein " Großer" und ein "Kleiner" als Paar finden sollten. Dann ging es laut Karte weiter zur 2. Aufgabe: Alle Kinder stellen sich in eine Reihe und ordnen sich nach der Farbe ihrer T- Shirts. Nachdem wir den Weg zur 3. Aufgabe gefunden hatten, fiel uns dasErfüllen leicht: Alle Kinder rutschen die Rutsche gemeinsam herunter. Das war ein riesen Spaß. Nun mussten wir gut auf die Karte schauen, um den Weg zur nächsten Aufgabe zu finden.
4. Aufgabe: Wir bilden einen großen Kreis um das Trampolin und singen gemeinsam unser " Elefantenlied". Zum Glück konnten wir alle das Lied singen. Weiter ging die Suche nach der nächsten Aufgabe und die lautete: Auf den Baumstämmen balancieren wir, die " Älteren" helfen den " Jüngeren ". Als wir die nächste Aufgabe auf unserer Schatzsuche gefunden hatten, staunten wir nicht schlecht. Mit so einer kniffligen Sache hatten wir nicht gerechnet: Aufgabe 6: Alle Kinder suchen:
5  Grashalme, 10 kleine Steine, 1 Eimer Sand, genauso viele Schaufeln, 2 Stöcke, 7 Gänseblümchen und 3 Blätter. Auf alle gesammelten Materialien sollten wir gut aufpassen. Warum nur? Bald hatten wir die Lösung gefunden, Aufgabe 7: Aus den gesammelten Materialien baut ihr eine Sandburg. Nachdem wir auch diese Aufgabe gut gemeistert hatten, bekamen wir noch eine Botschaft. Bevor wir uns auf den Weg zu unserem Schatz machen konnten, galt es noch ein paar Fragen zu beantworten: Wie Zwerge sind auf unserem Kindergartenbild zu sehen? Wie viele Tiere sind an die Wand in unserem Eingangsbereich gemalt? Wie lange musste Dornröschen schlafen? Wie viele Fliegen hat das tapfere Schneiderlein auf dem Pflaumenmusbrot erschlagen? Was hängt am Zuckertütenbaum?

Nun endlich fanden wir das letzte Stück Weg zu unserem Schatz. Und natürlich machten wir uns sofort auf die Suche. Nachdem wir ein paar Mal den falschen Weg genommen hatten, fanden wir endlich unseren großen Schatz: ein Steckenpferd und eine große Kiste mit vielen Überraschungen.

Natürlich wollten wir sofort nachschauen was in der Kiste drin war: viele verschiedene Tiere und jede Menge Süßigkeiten. Wir teilten alles gerecht auf und stärkten uns nach dieser Anstrengung mit Saft und Obst. So ging ein aufregender Vormittag zu Ende.

 

Bis zum nächsten Mal.

Eure Leubazwerge

 

(Text: Andrea Kölling (DRK KITA Leubazwerge))

 

 


Jugendrotkreuz pflanzte 150 Wurzeln für die Zukunft

(Foto: DRK KV LK Greiz)

Den 150. Thüringer DRK-Baum pflanzte das Jugendrotkreuz (JRK) Thüringen am Sonnabend, 23.November 2013 in Caaschwitz, Landkreis Greiz. Damit erfüllte das JRK sein Versprechen, anlässlich des 150jährigen DRK-Jubiläums 150 Bäume zu pflanzen.

Den "Zielbaum" pflanzten JRK-Kreisleiter Ulli Schäfer aus Münchenbernsdorf, die Vorsitzende der Rotkreuzgemeinschaft Caaschwitz, Bärbel Wulschner und Bürgermeister Dieter Dröse gemeinsam. Der 150. Baum ist einer von zehn, die das JRK in den beiden vom Junihochwasser besonders betroffenen Gemeinden Caaschwitz und Wünschendorf pflanzte. Ulli Schäfer möchte damit ein Zeichen setzen:"Es ist wichtig, Wurzeln für die Zukunft zu pflanzen und Hoffung zu geben. Der 150. Baum steht dafür weitere Bäume in Thüringen zu pflanzen und das Klima positiv zu beeinflussen."

Jeder DRK-Baum in Caaschwitz hat eine separate Botschaft erhalten:

  • Dieser Baum soll die Luft mit Sauerstoff anreichern und das Klima positiv beeinflussen.
  • Dieser Baum soll vor Hitze schützen.
  • Dieser Baum soll Schatten spenden.
  • Dieser Baum soll zum Ausruhen einladen.
  • Dies ist der 150. DRK-Baum in Thüringen.

Mit der Baumpflanzaktion rief das JRK junge Menschen im ganzen Land auf, Schatten spendende Bäume an Schulen und öffentlichen Plätzen zu pflanzen. Zum Auftakt der Aktion pflanzten DRK-Landesverbandspräsident Gerhard Günther, JRK-Landesleiterin Katja Bube und Umweltminister Jürgen Reinholz am 10.April gemeinsam eine Ulme im Espachpark Erfurt. Für die AKtion stellte das Thüringer Umweltministerium 90 Bäume zur Verfügung.

(Text: Monika Niessner (DRK Landesverband Thüringen))

 

 


Baumpflanzaktion in den Städten Auma-Weidatal und Münchenbernsdorf

Foto: Petra Gerlach und Ulli Schäfer

Baumpflanzaktion - Wurzeln für die Zukunft.

Das Jugendrotkreuz und die Stadt Münchenbernsdorf beteiligen sich an der Kampagne 150 Bäume für Thüringen- 150 Jahre Rotes Kreuz.

Heiße Sommer können besonders für ältere Menschen und Kinder gesundheitliche Risiken bergen und zu Hitzschlag, Sonnenstich und Flüssigkeitsmangel führen. Deshlab wurden vier Schattenplätze im Stadtpark Münchenbernsdorf gepflanzt. Je zwei Bergahorn und Rotbuchen können in einigen Jahren Schatten spenden, vor Hitze schützen sowie zum Ausruhen einladen.

Ebenfalls beteiligte sich das Jugendrotkreuz und die AG Junge Sanitäter Auma am 23.04.2013 an dieser Baumaktion. Gemeinsam mit Grundschülern von Auma sowie vom Kinderheim Auma wurden vier Winterlinden am neuen Feuerwehrhaus der Satdt Auma-Weidatal gepflanzt.


(Text: Ulli Schäfer)

 

 


3. Fortbildung Kindeswohlgefährdung mit dem Schwerpunkt "Sucht" in Münchenbernsdorf.

Foto: Lutz Sesselmann

Mittlerweile zum Dritten Mal organisierte das Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Landkreis Greiz e.V. gemeinsam mit der DRK Erziehungsberatungsstelle Zeulenroda und dem Landesverband eine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Kindeswohl", diesmal mit dem Schwerpunkt "Sucht". So fanden sich mehr als 40 Teilnehmer und Helfer im DRK-Haus Münchenbernsdorf ein, um den Tag unter dem Motto "Kindeswohlgefährdung-im Rausch der Sucht" gemeinsam mit Diskussionen und guten Gesprächen zu verleben. Die Spannbreite der Teilnehmer war wie in beiden Jahren zuvor wieder breit gefächert, vom ehrenamtlich-tätigen Jugendleiter bis zu den hauptamtlichen Kollegen der Jugend- und Sozialarbeit. Neben der Organisation der Veranstaltung sind gute Referenten, die praxisnah aus ihrem Berufsalltag berichten und die Gruppe von ihrem Wissen profitieren lassen wichtig für das Gelingen unserer Weiterbildungsveranstaltung. In diesem Jahr konnten sich die Teilnehmer erneut auf Frau Zirk vom Kinderschutzdienst "Insel", Kristina Steinhäuser von der Suchtberatung der Diakonie sowie auf einleitende Worte von Ralph Hering- Landesverband DRK Abteilungsleiter Jugendrotkreuz Thüringen- freuen. An dieser STelle sei allen drei Kollegen nochmals recht herzlich gedankt, dass sie in ihren Terminkalendern den 20.04.2013 für uns reserviert hatten und uns einen kleinen Einblick in ihren Arbeitsalltag gegeben haben.Die gezeigten Filme gingen ganz schön unter die Haut und hat sicherlich jedem Teilnehmer gezeigt, dass die Problematik "Kindeswohlgefährdung" noch viel zu oft vorkommt. Alle Teilnehmer wurden dank unserer aktiven Jugendrotkreuzler herrvorragend versorg- auch unserer Küchencrew Alexander Lämmel, Petra Gerlach, Markus Theuerkauff und Marko Höpfner sei gedankt. Verpflegung, so hat sich einmal mehr heraus gestellt ist für ein gutes Weiterbildungsklima genauso förderlich wie gute Referenten. Zudem sein Lutz Sesselmann und Ulli Schäfer für ihren technischen Support gedankt. Nicht zuletzt ein DAnke an alle Teilnehmer, ohne das rege Interesse an den Themen wären solche Veranstaltungen nicht möglich. Es war wieder ein sehr abwechslungsreicher Samstag, den alle Teilnehmer in guter Erinnerung behalten werden... und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung dieser FOrm bei uns in Münchenbernsdorf gewesen sein. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. 

(Text: Franziska Sell)

 

 


Bildungsfahrft des JRK Münchenbernsdorf in die KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Foto: Petra Gerlach und Ulli Schäfer

Jeder kennt die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar- viele waren das letzte Mal mit der Schule dort, aber mal ganz ehrlich, wer konnte die ganze Bandbreite des Grauens verstehen. Ein Grund mehr für die Jugendrotkreuzler aus Münchenbernsdorf, Gera und Erfurt sich auf den Weg nach Buchenwald zu machen und sich die Geschichte der Gedenkstätte anhand von Film und Führung wieder bewusst zu werden. Mit zwei Bussen vom DRK ging es am 02.03.2013 in Münchenbernsdorf los- das Wetter war einfach grandios, bei strahlendem Sonnenschein kamen wir auf dem Parkplatz an. Schon hier ein Wiederspruch seinesgleichen- Sonnenschein, schneebedeckter Wald und die Bäume in Tau gekleidet... dazu die schreckliche Geschichte des Ortes und der Ansturm der Besucher. Nach einem einleitenden Film zur Gedenkstätte wurden wir durch eine Führung mit zu den teilweise original erhaltenen Bauten geleitet. Gebäude, die damals für Gefangene benutzt worden, sind heute Unterkünfte für Jugendgruppen und Wohnhäuser. Viele der Baracken, in denen die Gefangenen untergebracht waren stehen heute nicht mehr- ein schneebedecktes Feld von der Sonne angestrahlt mit Schildern, die an die Holzhütten erinnern sollen lagen vor uns. Dieses Szenarium war wirklich schwer zu verstehen. Nach diesen sehr informativen 45 Minuten gab es für uns noch die Gelegenheit die Gebäude innen zu besichtigen. Eigentlich war geplant uns nach Buchenwald noch die Kulturstadt Weimar anzusehen, aber allen TEilnehmern war nach der Besichtigung dieses geschichtsträchtigen Ortes nicht nach Stadt. Nach einem Halt am Glockenturm haben wir mit viel Wissen und Achtung vor der Gedenkstätte die Heimreise angetreten... denn Buchenwald steht nicht nur für viele Gefangene, die Grausames erleiden mussten, sondern auch für die Befreiung durch den Mut einer kleinen Gruppe von Insassen. Im Rückblick ein eigenartiges Erlebnis, Buchenwald bei schönsten Wintersonnenwetter zu erleben und sich dabei die Grausamkeit dieser Stätte bewusst zu machen. Gänsehaut und einmalige Natur in einem.

(Text: Franziska Sell)

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